Shopware SEO 2025: Die 9 Hebel für mehr Sichtbarkeit | ROURS

06.01.2025

Shopware SEO 2025: Die 9 Hebel für mehr Sichtbarkeit

Shopware kann SEO-freundlich sein – oder zum Crawl-Albtraum werden. In diesem Guide zeigen wir die wichtigsten Stellschrauben: sprechende URLs, Indexierung, Filter-/Facet-Handling, Performance (INP) und Content, der wirklich verkauft.

Ali Chahrour

Projektleiter

06.01.2025

Shopware SEO 2025: Die 9 Hebel für mehr Sichtbarkeit

Shopware kann SEO-freundlich sein – oder zum Crawl-Albtraum werden. In diesem Guide zeigen wir die wichtigsten Stellschrauben: sprechende URLs, Indexierung, Filter-/Facet-Handling, Performance (INP) und Content, der wirklich verkauft.

Ali Chahrour

Projektleiter

Viele Shops verlieren organische Sichtbarkeit nicht wegen „zu wenig Content“, sondern wegen Technik: zu viele URL-Varianten durch Filter, falsche Indexierung, schwache Performance. Shopware bietet dafür starke Grundlagen – wenn man Router, Robots/Noindex, Sitemap und UX-Speed sauber aufsetzt.

Warum Shopware SEO oft scheitert

Shopware-Shops haben typischerweise drei SEO-Risiken:

  1. URL-Explosion durch Filter (Facetten erzeugen tausende Varianten)

  2. Duplicate Content (ähnliche Listings/Varianten)

  3. Performance/UX (mobile Nutzer + Core Web Vitals)

Google warnt bei facettierter Navigation explizit vor „infinite URL spaces“ und Overcrawling – Bots verschwenden Budget auf nutzlosen Kombinationen.

Hebel 1: Sprechende URLs & sauberer SEO-Router

Shopware 6 erzeugt SEO-freundliche URLs – aber der SEO Router entscheidet, ob es langfristig stabil bleibt. Friendventure empfiehlt, die URL-Templates früh festzulegen und bewusst zu entscheiden, ob Produkt-URLs den Kategoriepfad tragen oder nicht.

Quick Rules:

  • konsistente Struktur für Produkte/Kategorien

  • nicht „wild“ nachträglich ändern (sonst Redirect-Wellen)

  • Hebel 2: Filterseiten steuern (sonst Crawl-Budget weg)

    Filter sind gut für Nutzer – aber gefährlich für SEO, wenn jede Kombination indexiert wird.

    Google empfiehlt u. a.:

    • robots.txt nutzen, um Facet-URLs zu blocken, wenn ihr sie nicht indexieren müsst

    • alternativ Canonical/Nofollow – aber als „weniger effektiv langfristig“ eingeordnet

    Friendventure nennt genau das Shopware-Problem: bei vielen Filteroptionen entstehen theoretisch tausende URLs; mit robots.txt + Noindex steuert ihr, was wirklich indexiert werden soll.

    Praxis-Entscheidung (einfach):

    • Kategorie-Seiten indexieren

    • Filter-Kombis nur indexieren, wenn sie echte Nachfrage haben (z. B. „diamantscheibe 125mm beton“ als eigene Landingpage – nicht als Zufallsfilter)

Hebel 3: Indexierung & Robots richtig setzen

In Shopware könnt ihr die robots.txt anpassen (Shopware 6 typischerweise im /public-Verzeichnis) und damit Crawling steuern.

Was häufig raus sollte (je nach Setup):

  • interne Suche

  • Checkout/Account

  • irrelevante Filter-Parameter


Hebel 4: Performance 2025 = INP ernst nehmen

Seit März 2024 ist INP (Interaction to Next Paint) ein Core Web Vital und ersetzt FID. Das heißt: Google misst Responsiveness/Interaktions-Latenz deutlich strenger.

Friendventure nennt für Shopware u. a. Cache, HTTP-Cache, CDN und WebP als konkrete Performance-Hebel.

Rours-Speed-Shortlist:

  • Caching sauber aktivieren

  • Bilder WebP + Größen/Komprimierung

  • Plugin-Hygiene (weniger Ballast)

  • CDN für statische Assets


Hebel 5: Kategorie-Texte, die wirklich ranken (und nicht nach Keyword wirken)

Shopware erlaubt Kategorie-Beschreibungen – aber je nach Theme erscheinen sie nicht ideal. Friendventure weist darauf hin, dass die Platzierung im Frontend oft Theme-/Dev-Arbeit braucht.

So schreibt ihr Kategorietexte, die funktionieren:

  • wie Beratung im Laden (Auswahlhilfe, Material, Anwendungsfälle)

  • kurze Absätze + H2/H3 + Bulletpoints

  • interne Links zu Top-Produkten/Unterkategorien


Hebel 6: Produktseiten: weg von Herstellertexten

Kurz: Unique Content wins.
Nutzt Kurz-/Langbeschreibung für:

  • Anwendungsfälle

  • FAQ („Passt das auf…?“)

  • Pflege/Handhabung

  • Vergleich/Unterschiede


Hebel 7: Interne Verlinkung & Breadcrumbs ausnutzen

Shopware setzt Breadcrumbs automatisch ein und ihr könnt über Inhalte (Erlebniswelten/Blog/Descriptions) interne Links gezielt steuern.
Das hilft Google, Prioritäten zu verstehen – und Nutzern schneller zum Produkt zu kommen.

Hebel 8: International? Dann Hreflang sauber

Wenn ihr mehrsprachig seid: Shopware kann Hreflang generieren – wichtig, damit Nutzer die richtige Sprachversion sehen. Friendventure erklärt außerdem den Vorteil von Verzeichnis-Strukturen gegenüber Subdomains (Signals bündeln).

Hebel 9: Messbar machen (sonst optimiert man blind)

Minimum-Setup:

  • Google Search Console (Indexierung, Crawling, CWV)

  • KPI-Tracking pro Kategorie (Impressions → Klicks → Umsatz)

Fazit

Shopware SEO ist kein „Trick“, sondern sauberes Handwerk: URL-Struktur, Filter-Management, Indexierung, INP/Performance und Content mit Mehrwert. Wenn diese 9 Hebel sitzen, wird SEO planbar – und skalierbar.

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