Letztes Update
20.11.2025
ROURS Designagentur („wir“, „uns“ oder „unser“) stellt Ihnen nachfolgend die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bereit. Diese AGB regeln die Bedingungen, unter denen wir unsere Leistungen erbringen und wie unsere Zusammenarbeit vertraglich ausgestaltet ist.
1. Geltungsbereich
(1) Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln sämtliche Vertragsbeziehungen zwischen
ROURS Designagentur, Mättich 16, 77880 Sasbach, Deutschland
(im Folgenden „Auftragnehmer“)
und dem jeweiligen Vertragspartner (im Folgenden „Auftraggeber“).
(2) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde im Einzelfall ausdrücklich und schriftlich zugestimmt.
(3) Diese AGB gelten gleichermaßen für Design-, Webentwicklungs-, Beratungs-, Hosting-, SaaS- und Wartungsleistungen des Auftragnehmers.
2. Vertragsschluss
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.
(2) Ein Vertrag kommt durch schriftliche Bestätigung des Angebots oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.
(3) Nachträgliche Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Bestätigung beider Parteien.
3. Leistungsumfang
(1) Der konkrete Leistungsinhalt ergibt sich aus dem schriftlichen Angebot, der Leistungsbeschreibung oder dem Projektvertrag.
(2) Der Auftragnehmer ist berechtigt, technisch oder gestalterisch gleichwertige Alternativen einzusetzen, sofern diese nicht den Zweck des Projekts beeinträchtigen.
(3) Änderungswünsche des Auftraggebers nach Vertragsschluss stellen Change Requests dar und sind gesondert zu vergüten.
(4) Der Auftragnehmer darf zur Vertragserfüllung qualifizierte Subunternehmer heranziehen.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber hat alle zur Durchführung des Projekts erforderlichen Daten, Inhalte und Zugänge vollständig und fristgerecht bereitzustellen.
(2) Der Auftraggeber versichert, Inhaber aller erforderlichen Rechte an übermittelten Inhalten zu sein.
(3) Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verlängern vertraglich vereinbarte Fristen entsprechend.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
(2) Sofern nicht schriftlich anders vereinbart, gilt folgende Zahlungsmodalität:
– 50 % Anzahlung bei Auftragserteilung
– 50 % Restzahlung nach Abnahme
(3) Zahlungen sind innerhalb von 14 Tagen fällig.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, weitere Leistungen zurückzuhalten.
6. Urheberrechte und Nutzungsrechte
(1) Sämtliche von ROURS Studio erbrachten Leistungen sind urheberrechtlich geschützt.
(2) Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber nach vollständiger Vergütung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ein.
(3) Weitere Rechte (exklusive Nutzungsrechte, Buy-Out, internationale Lizenzen) bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.
(4) Entwürfe, Prototypen, Vorversionen und Konzeptmaterial dürfen ohne schriftliche Zustimmung nicht genutzt werden.
(5) Original-Dateien (z. B. offene Design-Files, Framer-Projekte, Quellcode) sind nur bei ausdrücklicher vertraglicher Vereinbarung herauszugeben.
7. Nutzung von Stockmaterial
(1) Der Auftragnehmer nutzt – soweit erforderlich – lizenzkonformes Stockmaterial (z. B. Pexels.com).
(2) Der Auftraggeber erhält die Nutzungsrechte im Umfang der jeweiligen Lizenzbedingungen des Drittanbieters.
(3) Eine Weitergabe an Dritte oder ein Einsatz außerhalb der vereinbarten Zwecke ist ausgeschlossen.
8. Abnahme
(1) Der Auftragnehmer übersendet die Leistung zur Prüfung.
(2) Der Auftraggeber hat innerhalb von 10 Tagen schriftliche Mängel anzuzeigen.
(3) Erfolgt keine Rückmeldung, gilt die Leistung als abgenommen.
(4) Geringfügige Abweichungen vom vereinbarten Leistungsumfang stellen keinen Mangel dar.
9. Gewährleistung
(1) Der Auftragnehmer gewährleistet, dass seine Leistungen zum Zeitpunkt der Abnahme den vereinbarten Spezifikationen entsprechen.
(2) Bei Mängeln besteht ein Anspruch auf Nachbesserung.
(3) Nach zwei fehlgeschlagenen Nachbesserungsversuchen stehen dem Auftraggeber die gesetzlichen Rechte zu.
(4) Für Schäden infolge unvollständiger oder fehlerhafter Angaben des Auftraggebers haftet der Auftragnehmer nicht.
10. Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit wird nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten gehaftet, beschränkt auf den typischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Die Haftung für Inhalte, die vom Auftraggeber bereitgestellt werden, ist ausgeschlossen.
11. Datenschutz
(1) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der DSGVO und nur zur Vertragserfüllung.
(2) Weitere Informationen können der Datenschutzerklärung auf der Website entnommen werden.
12. Hosting-Leistungen
(Optional, wenn der Auftraggeber Hosting über dich bucht)
(1) Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber – sofern vertraglich vereinbart – technische Ressourcen wie Hosting, Domains oder Serverdienste bereit.
(2) Die Verfügbarkeit beträgt 98 % im Jahresmittel; hiervon ausgenommen sind planmäßige Wartungsarbeiten und Ausfälle durch Drittanbieter.
(3) Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Ausfälle oder Leistungsstörungen der Infrastruktur von Drittanbietern (z. B. Framer, Hosting-Provider, CDN-Anbieter).
13. SaaS-Leistungen (Software-as-a-Service)
(Relevant, weil deine Websites über Framer/SaaS-Tools laufen oder wenn du Tools zur Verfügung stellst)
(1) Sofern der Auftragnehmer dem Auftraggeber eigene oder fremde SaaS-Lösungen bereitstellt, erfolgt die Nutzung ausschließlich innerhalb der vereinbarten Lizenzbedingungen.
(2) Der Auftragnehmer schuldet keine bestimmte Verfügbarkeit oder Funktionsgarantie der SaaS-Systeme, sofern diese durch Drittanbieter bereitgestellt werden.
(3) Funktionsänderungen, Updates oder Einschränkungen seitens des SaaS-Anbieters stellen keinen Mangel dar.
14. Wartung, Support & Service-Level
(Für laufende Betreuung, Updates, Fehlerbehebung)
(1) Wartungs- und Supportleistungen sind nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden.
(2) Der Umfang ergibt sich aus dem jeweiligen Wartungsvertrag oder Service-Level-Agreement (SLA).
(3) Reaktions- und Bearbeitungszeiten sind Richtwerte und stellen keine garantierten Fristen dar, sofern nicht ausdrücklich vereinbart.
(4) Leistungen, die auf Änderungen des Systems, Updates von Drittanbietern oder Plugin-Anpassungen zurückzuführen sind, werden gesondert abgerechnet.
15. Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Projektverträge enden mit Abnahme der Leistung.
(2) Laufzeitverträge (Hosting, Wartung, SaaS) verlängern sich automatisch um zwölf Monate, sofern nicht mit einer Frist von drei Monaten zum Laufzeitende gekündigt wird.
(3) Eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(4) Im Falle einer Kündigung aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, sind bereits erbrachte Leistungen vollständig zu vergüten.
16. Referenznennung
Der Auftragnehmer ist berechtigt, das Projekt zu Referenzzwecken zu nutzen, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich schriftlich widerspricht.
17. Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gerichtsstand ist – soweit zulässig – der Sitz des Auftragnehmers.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.